Der erste Alpenpass und viele Zahlen

Heute, am zweiten Tag der Wave den 11.06.2017, stand die erste Alpenpass Etappe auf dem Programm. Es ging von Appenzell über Davos bis nach St. Moritz, und damit über die Schwägalp und den Füerla Pass.

Weil ich als Ingenieur immer an Zahlen interessiert bin  – und wegen des Lieblingsargument eines jeden Ingenieurs: Weil man es kann – habe ich mal ein bisschen Tracking durchgeführt.

Quelle des Höhenprofils: http://geo.ebp.ch/gelaendeprofil/

Auf etwa 203km Strecke lag der niedrigste Punkt des Tages bei 450 Meter ü.n.N. und der höchste bei 2400 Meter ü.n.N. Diverse kleinere Steigungen und Täler haben wir nicht so genau erfasst, da wir manuell (auf Papier) aufgezeichnet haben. Auch wurden einige Strecken nachträglich auf der Karte nachgemessen, können also Fehler enthalten.

Ort Strecke (km) Höhenmeter (m) Ladestand (%)
Appenzell 0 780 95
Schwägalb 22 1300 71
Nesslau 36 760 78
Wildhaus 49 1100 62
Gams 58 450 71
Gams (Ladesäule) 58 450 91
St. Luzisteig 84 720 73
Klosters 122 1130 46
Präätgauer Straße 133 1620 31
Davos 145 1550 30
Davos (Ladesäule) 145 1550 83
Fluelapass 149 2400 56
Sush 158 1430 68
St. Moritz 203 1780 36

Aus dem Batterieladestand in %, wollte ich herausbekommen, wieviele Kilowattstunden wir letztlich auf den Abfahrten aus den Pässen rekupperieren konnten:

Ort Höhenmeter Rekupperiert (kw/h)
Schwägalb -540 1,54
Flüelapass -970 2,64

Mit einer so hohen Zahl hatte ich nicht gerechnet. Persönlich hatte ich noch keine solche Rechnungen angestellt und mir die Zahlen nicht wirklich vor Augen geführt. Man hat halt immer gesehen, dass der Akkustand gestiegen ist und hat sich entsprechend gefreut.

Jetzt haben wir Referenzwerte für unser Fahrzeug und ein gutes Gefühl für die Steigungen, die in den nächsten Tagen noch so für uns anstehen.

Was sonst so alles an Tag 2 der Wave 2017 passiert ist, seht ihr im offiziellen Tagesvideo:

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